Bangkok my love

Großstadtdschungel, schlechte Luft, Wahnsinnsverkehr und wo man hinsieht Menschen.

Die folgenden Tage verbrachte ich mit Fotostrecken quer durch die siamesische Hauptstadt und wunderte mich immer wieder, wie sehr sich das Stadtbild in den letzten Jahren verändert hatte. Der Skytrain, die Metro und vor allem die unendlich vielen Skyscraper, welche keinen Vergleich zu westlicher Architektur scheuen müssen.

Eine gelungene Mischung aus Bauten zweier Kulturen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Tuk Tu´s, die Zweittakt Kabinenmopeds waren weitgehend aus dem Stadtbild verschwunden.

Viele der Klongs, jene Wasserkanäle in welchen der ärmere Teil der Bevölkerung lebte, waren neuen, modernen Wohnkomplexen gewichen.

Jeder der Bangkok ohne Irrfahrten quer durch die ganze Stadt erkunden will, nimmt sich am Besten eines der zahlreichen Boote am Chao Phraya River und zwar die Publicboote, die sind effizient, billig und man kommt fast überall damit hin.  Außerdem ist es eine der besten Möglichkeiten die interessantesten Sehenswürdigkeiten anzusteuern. Weitere Routen die nicht am Flußlauf liegen erreicht man am bequemsten mit dem Skytrain, einem Stadtzug, der hoch über den Dächern der Stadt wichtige Zentren miteinander verbindet. 

 

Für kulinarische Highlights kann ich die Silom Road empfehlen. Hunderte Garküchen entlang der Straße bieten für jeden Geschmack Speisen aus allen Regionen Thailands. Die verführerischen Düfte steigen einem in die Nase und für ein paar Baht werden Gerichte innerhalb von Minuten zubereitet, für welche man sonst ein weite Anreise in Kauf nehmen müsste. Chinatown bietet ähnliches, meist nicht so bekanntes Streetfood und wer experimentierfreudig ist, kann so manche Gaumenfreuden erleben. 


Zu guter Letzt sei erwähnt, dass sofern man keine allzu großen Komfortansprüche stellt, der öffentliche Verkehr die spannendste und auch günstigste Variante bietet.

Klarerweise ist es mit dem Taxi bequemer, kühler, aber nicht immer schneller, abhängig davon ob gerade Rushhour herrscht, dann kann´s schon mal etwas länger dauern. Aber da ich annehme das man genießen und erleben möchte und nicht auf der Flucht ist, sollte man sich dem Tempo Asiens anpassen.

Temperaturen um die 35°C, gepaart mit Luftfeuchtigkeit um die 90% sind da keine Seltenheit.

Quer durch die Metropole zu tingeln ist dann meist nur erträglich, wenn man Zwischenstopps in klimatisierten Einkaufszentren, oder einem der zahlreichen Lokale und Bars einlegt. Und noch ein kleiner Tipp, trinken, trinken und nochmals trinken. Am Besten Wasser aus Flaschen oder frisch gepresste Säfte, die an jeder Straßenecke angeboten werden. Eine gute Alternative wenn man kein Freund von frischem Obst ist, welches man quer durch die ganze Stadt fast überall bekommt. Alkoholische Getränke sollte man eher Abends zu sich nehmen, da bei diesen Temperaturen ein Absacker vorprogrammiert ist, sofern man nicht schon zu Hause Unmengen zu sich nimmt.

Meist reichen 3-4 Tage um die Stadt zu erkunden, dann flüchten die meisten Touristen ohnehin in Richtung Meer. Die vielen Strände Thailands bieten für jeden Geschmack etwas, je nachdem ob man Ruhe und Enspannung sucht, oder eher ein Partyfreak ist. Dann fährt man nach Koh Phangan zur berüchtigten Fullmoonparty.

Ich wählte die erste Variante, um den Stress Europas und Bangkoks hinter mir zu lassen, also bestieg ich nach einer Woche Bangkok (welches ich übrigens liebe), den Nightbus in Richtung Süden, genauer gesagt an die Süd-Westküste zur Andamanischen See. 

Fortsetzung folgt

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